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  • AutorenbildDr. med. Ziad Atassi

Neue Serie: "Im Tempel des weiblichen Körpers." Gastautorin Dr. phil. Bettina Sieber

"Ich freue mich Frau Dr. Phil. Bettina Sieber als neue Autorin im Praxis-Atassi-Blog vorzustellen.

Frau Dr. Sieber (40), ist Mutter von drei Mädchen und Yogalehrerin mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund (promovierte Kunsthistorikerin, Spezialgebiet Mystische Bilder und Texte). Ausserdem arbeitet Frau Sieber als Yogatherapeutin in einer der international führenden Kliniken für Suchterkrankungen (Paracelsus Recovery Zürich).

Sie wird in der Serie "Im Tempel des weiblichen Körpers." die Lehren des Yoga mit Fokus auf für die Frau relevante Aspekte erläutern.




Dr. Atassi: Frau Dr. Sieber, wie sind Sie zu Yoga gekommen?


«Durch eine körperliche Verletzung in jüngeren Jahren habe ich Yoga entdeckt. Yoga hat mir geholfen, den verwundeten Körper mit ebendiesem Körper wieder ganz und heil zu machen. Über die Körpertechniken fand aber auch ein spirituelles Erwachen statt, das sich positiv auf die Balance von Körper, Geist und Seele auswirkte.»


Dr. Atassi: Sie interessieren sich besonders für Frauenthemen im Yoga - können Sie dies etwas genauer erklären?


«Ich bin ja selbst in diesem weiblichen Körper geboren worden und habe durch meine intensive Yogapraxis eine lebendige Erfahrung machen dürfen, wie Yoga das Bewusstsein für die Schönheit von Zyklen, Sexualität und Mutterschaft erweitert. Mich interessiert aber auch die mystische Dimension von Yoga in einem grösseren ideengeschichtlichen Zusammenhang. Weil die mystischen Traditionen Eros und den weiblichen Aspekt des Göttlichen ehren, kommt dem weiblichen Körper vor diesem Hintergrund besondere Bedeutung zu.»


Dr. Atassi: Welche Themen werden sie den Leserinnen im Blog näherbringen?


«Ich möchte über den Frauenkörper aus einem spirituellen Blickwinkel sprechen. Es geht um den ganzheitlichen Zusammenhang der Menstruation, die spirituelle Bedeutung einzelner Organe, Sexualität im Bereich des Numinosen und Bewusstsein für Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, die letztlich Basis für die Entstehung von Leben sind. Yoga definiert kein einheitliches Körperideal, sondern stellt wertvolle Tools zur Verfügung, sodass jede Frau ihren eigenen Körper individuell wahrnehmen kann. Es kann entscheidend sein, ihn jenseits von äusseren Autoritäten von innen heraus zu kennen, zu formen und zu achten.»



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