• Samira Zulliger

PCOS - Eine angepasste Ernährung kann helfen

Das PCO-Syndrom geht mit einem erhöhten Risiko für Diabetes Typ 2 einher. Die Insulinresistenz und das Abdominal (Bauch) - Fett kann mit einer Anpassung des Lebensstils verbessert, respektive reduziert werden. Je nachdem wie hoch die Insulinresistenz ist, kann eine medikamentöse Unterstützung hilfreich sein, welche bei Diabetes angewendet wird. Dies sollte ärztlich untersucht und diskutiert werden.

So oder so hat das Ernährungs- und Bewegungsverhalten einen grossen Einfluss auf die Insulinresistenz und den Körperfettanteil. Die aktuelle Studienlage besagt, dass eine mediterrane Ernährung sich positiv auf die Entzündungswerte im Körper, auf den Hormonhaushalt sowie auf die Körperzusammensetzung auswirkt.

Die Mediterrane Ernährung basiert auf die ursprüngliche Ernährung der Mittelmeerregion aus den 50. Jahren. Dort gab es auf dem Speiseplan reichlich natürliche Lebensmittel wie Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kerne, Samen, frischer Fisch, Vollkorn-Getreideprodukte und Olivenöl. Andere proteinreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier und Fleisch wurden eher moderat konsumiert.

In unserer heutigen Zeit, wo viele Lebensmittel industriell verarbeitet wurden, kommen naturbelassene Lebensmittel oft zu kurz. Je natürlicher ein Lebensmittel ist, desto reicher an wertvollen Nährstoffen ist es.

Wie kann eine mediterrane Ernährung in der heutigen Zeit umgesetzt werden?

Täglich:

- 2 Portionen Obst und mind. 3 Portionen Gemüse

- Getreideprodukte mit hohem Fasergehalt (z.B. Vollkornprodukte, natürliche Getreideflocken, Quinoa, Couscous, Buchweizen etc.)

- Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen, Bohnen

- Olivenöl, Rapsöl

- Nüsse und Samen

- Milchprodukte (fettarme Varianten wie z.B. Magerquark, Hüttenkäse)

1-2x pro Woche:

- Fisch und Meeresfrüchte (Fischeinkaufratgeber: https://www.wwf.ch/de/fischratgeber)

Mehrmals im Monat:

- Fleisch und Fleischprodukte

- Geflügel

- Eier




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