• Dr. med. Ziad Atassi

TCM und Akupressur für Frauen: Gastautorin Laura Reichmuth

Laura Reichmuth ist diplomierte Akupresseurin und Pflegefachfrau. Sie betreibt eine Praxis in Horgen und interessiert sich bei Ihrer täglichen Arbeit besonders für Frauenthemen. Im Folgenden wird sie diesen Blog mit Gastbeiträgen bereichern. Um Sie der Leserschaft des Blogs vorzustellen habe ich ihr im Vorfeld ein paar Fragen gestellt:


ZA: Sehr geehrte Frau Reichmuth, Sie interessieren sich besonders für Frauenthemen und legen einen Arbeitsschwerpunkt auf die Frauengesundheit. Was hat Sie zu diesem Schwerpunkt gebracht?


LR: Ich habe mich für den Schwerpunkt in der Frauengesundheit entschieden, weil ich selbst sehr viele Erfahrungen mit verschiedenen Themen sammeln konnte. Ich finde es ein sehr spannendes Thema. Es bereitet mir Freude jede Frau auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Heutzutage wird vieles als «Selbstverständlich» oder als «normal» angesehen. Jedoch möchte ich den Frauen wieder ein bewussteres Wohlbefinden im eigenen Körper sowie das Leben in einem gesunden Zyklus näherbringen.


ZA: Welche Beschwerden behandeln Sie ?


LR: Ich heisse jede Frau in meiner Praxis willkommen. Am meisten Erfahrung konnte ich bereits bei Beschwerden wie Dysmenorrhoe (Schmerzen während der Menstruation), Amenorrhoe (Ausbleibende Menstruation) und Hypermenorrhoe (Zu starke Menstruation) sammeln. Ich behandle auch Themen wie Schlafstörungen, emotionales Ungleichgewicht, Begleitung in der Schwangerschaft, PMS Beschwerden (Perimenstruelles Syndrom) und Ernährungsumstellungen.


ZA: Wie lange dauert eine Therapie bei Ihnen bis eine merkliche Besserung eintritt?


LR: Die Dauer einer Therapie wird bei jeder Frau anders sein und ich kann keine pauschale Therapiedauer angeben. Es kommt immer darauf an, wie sich die Beschwerden zeigen und wie lange diese bereits vorhanden sind. Erfahrungsgemäss kann sich bereits nach 2-3 Sitzungen eine Verbesserung zeigen. Um möglichst nachhaltige Besserungen zu erzielen, sind 8-10 Sitzungen empfehlenswert.


ZA: Wann kommt der Moment an dem Sie an die Schulmedizin verweisen?

LR: Wenn es um Risiko Schwangerschaften geht. Wenn eine Frau in einer grossen hormonellen Dysbalance ist und es zu Depressionen kommt. Wenn ich sehe, dass keine Besserung eintritt oder sich die Symptome verschlechtern. Natürlich kann auch ein Onkologisches Krankheitsbild nur in Zusammenarbeit mit der Schulmedizin behandelt werden.

Durch meine Lehre als Fachfrau Gesundheit und auch die absolvierten medizinischen Grundlagen, bin ich mir über die verschiedenen «Red Flags» bewusst und weiss, wann ich an die Schulmedizin verweisen muss.


ZA: Wofür interessieren Sie sich wenn Sie nicht bei der Arbeit sind?


LR: Ich liebe es in der Natur zu sein. Ich liebe die Berge und das Meer. In meiner Freizeit praktiziere ich Yoga, ich gehe Klettern und Bouldern, lese gerne ein Buch, meditiere und unternehme gerne mit Freunden und Familie etwas. Ich liebe es auch zu Reisen und neue Kulturen kennenzulernen.


ZA: Vielen Dank Frau Reichmuth für das Interview.


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